Frau Sybille Burggraf empfing die interessierten Besucher zusammen mit den Herren Horst Geis und Hans-Martin Spehr in der kleinen Hugenottenkirche. Hier erfuhren die Besucher von der leidvollen Geschichte der Hugenotten, die ihres Glaubens Willen aus ihrer Heimat Frankreich vertrieben wurden. Über die Schweiz führte der Weg der Glaubensflüchtlinge nach Frankfurt. Hier gab es bereits eine wallonische Gemeinde, die die Flüchtlinge vorübergehend versorgte und hier warteten sogenannte „Flüchtlingskommissare“ aus verschiedenen deutschen Regionen, die die Hugenotten aufnehmen wollten. Durch die Aufnahme der Flüchtlinge sollte die durch den soeben zu Ende gegangenen 30jährigen Krieg stark dezimiert einheimische Bevölkerung wieder anwachsen und man hoffte auf neue innovative Ideen, die die Flüchtlinge aus ihrer Heimat mitbrachten.






